Darmkrebsvorsorge

Gastroskopie mit Dilatation

Eine Magenspiegelung (Gastroskopie) ist eine Untersuchung, welche uns ermöglicht die Speiseröhre, den Magen und Zwölffingerdarm zu beurteilen. Bei Verengungen in diesem Bereich kann es zu Schwierigkeiten mit dem Schluckakt und der Nahrungsaufnahme kommen. Mit der Dilatation (Erweiterung der Engstelle mit Ballon) kann eine Verbesserung erreicht werden.

Vorbereitung

  • Sie dürfen mindestens 8 Stunden vor der Untersuchung nichts mehr essen, klare Flüssigkeiten können bis 2 Stunden vorher eingenommen werden. 
  • Blutverdünnung und Diabetiker: Besprechen Sie dies vorgängig mit Ihrem Hausarzt (Schema).
  • Sollten Sie an Allergien oder Vorerkrankungen leiden, oder schwanger sein, bitten wir Sie uns zu informieren.

Ablauf der Untersuchung

  • Die Untersuchung findet in Linksseitenlage statt. Zu Ihrer Sicherheit erfolgt eine Überwachung von Blutdruck, Puls und der Sauerstoffsättigung im Blut. 
  • Über die Vene wird ein Schlafmedikament (Sedation) verabreicht, sodass Sie die Untersuchung nicht wahrnehmen.
  • Währenddessen führt der Arzt einen flexiblen Schlauch mit Kamera (Endoskop) durch den Mund in den Magen ein. Über dieses Gerät kann unter Sicht ein Ballon über die Engstelle geführt und aufgeblasen werden. Dadurch kommt es zu einem kontrollierten, leichten Einreissen der Schleimhaut und Erweiterung.
  • Die Untersuchung dauert etwa 20 Minuten.

Nach der Untersuchung

  • Je nach Ausmass der Aufdehnung verbleiben Sie 1-2 Stunden in der Praxis. Sie erhalten einen warmen Kaffee oder Tee und einen kleinen Imbiss.
  • Falls Sie eine Beruhigungsspritze erhalten haben, dürfen Sie für 24 Stunden nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen oder rechtlich bindende Dokumente/Verträge unterzeichnen.
  • Die untersuchende Spezialistin, bzw. der untersuchende Spezialist wird Sie über die durchgeführte Endoskopie und allfällig nächste Kontrollen informieren. 
  • Die Ergebnisse der Gewebeproben besprechen Sie in den meisten Fällen mit Ihrem Hausarzt. 

Mögliche Risiken

Die Ballondilatation ist ein sicheres Verfahren, allerdings kann es trotz aller Sorgfalt teilweise zu Komplikationen kommen: 

  • Schmerzen im Brustkorb
  • Leichte Rachenreizungen oder Schluckbeschwerden 
  • Blähungen durch Luft im Magen 
  • Tiefgreifende Verletzungen der Schleimhaut (Perforation) oder Blutungen sind selten 

Nachuntersuchung

  • In den meisten Fällen ist eine mehrfache Aufdehnung von Engstellen notwendig, da diese durch die körpereigene Narbenbildung zurückkehren.
  • Zumeist erfolgen die Untersuchungen alle 1-2 Wochen bis zu einem stabilen Resultat.
  • Bei ungenügendem Ansprechen der Therapie kann ein entzündungshemmendes Medikament (Kenacort) die Narbenbildung hemmen.
  • Die Einlage eines metallenen Rohrs (Stent) zur Offenhaltung kann in seltenen Fällen notwendig werden.

Falls nach der Untersuchung starke Schmerzen, Fieber oder Blutungen auftreten, suchen Sie bitte umgehend einen Arzt auf. 

Haben Sie noch Fragen? Ihr behandelnder Arzt oder das Praxispersonal stehen Ihnen gerne für weitere Informationen zur Verfügung. 

zurück

Alle Untersuchungen

SonographieEndoanale Ultraschall-UntersuchungObere EndosonographieLeberbiopsieAnoskopieKoloskopie endoskopisch DilatationERCPFlexible SigmoidoskopieGastroskopieAnorektale Manometrie24h-Impedanz-pH-MetrieBRAVO®-Kapsel pH-Metrieösophageale ManometrieH2-Atemtests

Unser Angebot