Sonographie (Ultraschalluntersuchung)
Die Sonographie (Ultraschalluntersuchung) ermöglicht uns, nebenwirkungsfrei ins Innere des Körpers zu blicken. Zum Einsatz kommen hochfrequente Schallwellen, welche bei den heutigen Geräten und den entsprechenden Einstellungen keine Schäden hinterlassen können. Da es sich um ein dynamisches Schnittbildverfahren handelt, können innere Organe von verschiedenen Seiten her dargestellt werden, und auch die Beweglichkeit (z.B. des Zwerchfells oder des Darms) untersucht werden.
Wir unterscheiden verschiedene Körperregionen, welche mit der Sonographie untersucht werden können:
- Die Abdomensonographie (Untersuchung des Bauchraumes) dient zur Abklärung unklarer Bauchschmerzen, zur Tumorsuche, zur Tumornachsorge, zur Abklärung erhöhter Leberwerte und erhöhter Nierenwerte, zur Suche nach Nierensteinen etc.
- Die Schilddrüsensonographie wird bei Über- und Unterfunktion der Schilddrüse, bei Halsschmerzen, bei Schwellungen am Hals und tastbaren Knoten eingesetzt
- Die Weichteilsonographie dient v.a. zur Abklärung von unklaren Schwellungen, Schmerzen, Muskelverhärtungen und Lymphknotenvergrösserungen. Eine spezielle aber sehr wichtige Indikation ist die Suche und Darstellung von Hernien (z.B. Leistenbrüchen)
- Die Gelenksonographie wird bei Gelenkschmerzen, Funktionsstörungen, Schwellungen und zur Suche nach Ganglien eingesetzt
Eine Spezialuntersuchung ist die Kontrastsonographie. Hierbei wird eine geringe Menge eines Ultraschallkontrastmittels (in der Schweiz ist das SonoVue von Bracco) in eine Vene injiziert, Nebenwirkungen sind sehr selten. Durch die Gabe dieses Kontrastmittels kann die Durchblutung von Organen, aber auch von Tumoren dargestellt werden und daraus Rückschlüsse über die sogenannte Dignität (gut- oder bösartig) gezogen werden. Die Kontrastsonographie ist oft in der Lage, eine CT- oder MR-Untersuchung zu ersetzen oder zu ergänzen und trägt zur korrekten Diagnose bei.
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